Beschreibungstext

 

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Ziele und Aufgaben des SKG

Schulpflichtige Kinder, die körperlich, geistig oder in ihrem sozialen Verhalten nicht genügend entwickelt sind, um mit Aussicht auf Erfolg am Unterricht der Grundschule ... teilzunehmen, können vom Schulbesuch um ein Jahr zurückgestellt werden. Sie können verpflichtet werden, zur Förderung ihrer Entwicklung einen Schulkindergarten zu besuchen.

Schulkindergärten... haben die Aufgabe, die Kinder durch besondere pädagogische Maßnahmen individuell bis zur Schulreife zu fördern.

Soweit die Möglichkeit besteht, dass die ... zurückgestellten schulpflichtigen Kinder in ihrer Entwicklung durch den Besuch eines Schulkindergartens gefördert werden, können sie zum Besuch dieser Einrichtung verpflichtet werden.

Das Ziel unseres SKG ist es, Kinder in Gruppen bis zu 20 Schülern durch individuelle Förderung dahin zu bringen, dass ihre persönlichen Lernvoraussetzungen (dazu gehören u.a. Lernbereit­schaft, Selbstvertrauen, Ausdauer, Aufgabenverständnis, Merkfähigkeit, Wahrnehmungs- und Differenzierungsfähigkeit, Sprechbereitschaft) so gefördert und gestärkt werden, dass sie im folgenden Schuljahr erfolgreich im 1. Jahrgang einer Grundschule mitarbeiten können.

Dazu gehören:

       - Eingewöhnung in einen strukturierten Tagesplan, der durch außen (Klingelzeichen, Stundenplan, Lehrerwechsel) mit bestimmt ist.


      Als grobe Einteilung ist zu nennen:
     1. Stunde: Vorstellen des Tagesplanes, danach Stuhlkreis mit Erzählen vom Vortag, einem Lied oder Tanz, einem Kreisspiel, einer                       
          Geschichte,...       ggf. auch Einstimmung auf das Tagesthema
     2. Stunde: Arbeitszeit – gemeinsames Frühstück Hofpause

     3. Stunde: musische oder körperliche Aktivitäten wie Malen, Basteln, Singen, Sport
     4. Stunde: Freispiel – Beschäftigung nach Wahl (Regel: kein Toben im Raum!)

         -  gemeinsames Erledigen gestellter Aufgaben in der Lerngruppe (2./3. Stunde)

         -  Steigerung der individuellen Aufmerksamkeitsdauer und Konzentrationsfähigkeit der Kinder durch langsames Ausweiten der   

            Arbeitsphasen  (1. - 3. Stunde)

         -  sachgerechte Handhabung von Arbeitsmaterialien, z.B. Kleber, Schere, Stifte, Tuschkasten

         -   Einüben und anschließendes Einhalten einzelner Regeln:


         -  kein Umherlaufen während der Arbeitszeiten (betrifft 1. – 3. Stunde)


         -  Gesprächsregeln: keine Zwischenrufe, melden, aussprechen lassen, zuhören


         -  schonender Umgang mit Möbeln und Spielzeug

         -   ein angemessener Umgang mit Lehrern und Mitschülern, u.a. altersangemessene Lösungsstrategien bei Konflikten.

 

 

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